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CONDOR Thüringen führt neue VdS-Zertifizierung für Interventionsstellen ein

Ein Meilenstein in der Sicherheitsbranche: Die Interventionsstelle der CONDOR Thüringen in Erfurt erfüllt seit Ende März die brandneue VdS-Richtlinie 2172 und ist damit eines der ersten deutschen Sicherheitsunternehmen, das diese umfassenden Anforderungen des VdS Schadenverhütung erfüllt.

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Foto: ©AdobeStock/Brian-Jackson

CONDOR Thüringen hat als aktives Mitglied im Fachausschuss Technik des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung der neuen VdS-Richtlinie gespielt. Diese Leistung wird von Frank Osterkamp, dem Geschäftsbereichsleiter von CONDOR Schutz- und Sicherheit, mit besonderem Stolz betont. Mit über 40 Jahren Erfahrung in der Sicherheitswirtschaft ist Frank Osterkamp bewusst, welch umfangreicher Aufwand mit der Erfüllung einer neuen Zertifizierung einhergeht.

CONDOR seit 1978 ein verlässlicher Partner für Schutz und Sicherheit. Das Unternehmen beschäftigt rund 900 engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 15 Standorten im In- und Ausland und ist in verschiedenen Bereichen tätig, darunter die Sicherung von Gleisbaustellen der Deutschen Bahn AG sowie für eine Vielzahl von Eisenbahninfrastrukturunternehmen in Deutschland und im europäischen Ausland.

Die Überarbeitung der VdS-Richtlinie 2172 war für CONDOR notwendig, um eine Angleichung an die VdS-Richtlinie (VdS 3138) für Notruf- und Serviceleitstellen (NSL) zu gewährleisten. Die VdS-Richtlinie 2172 etabliert einen bahnbrechenden Standard für Interventionsstellen in der Sicherheitswirtschaft und strebt einheitliche Qualitäts- und Sicherheitsstandards an, wie Frank Osterkamp erläutert. Das damit verbundene Zertifikat fungiert als anerkanntes Gütesiegel, sowohl aus Sicht der Kunden als auch der Versicherer.

Die Richtlinie legt detaillierte Anforderungen an die Struktur und Organisation der Interventionsstelle fest, einschließlich der personellen Ausstattung, technischen Ausrüstung und Alarmverarbeitung. Frank Osterkamp betont weiter, dass die Richtlinie auch Qualifikationen und Schulungen für das Personal der Interventionsstelle sowie klare Richtlinien für die Kommunikation mit der Alarmüberwachungszentrale und den Sicherheitskräften vor Ort festlegt.

Im Vergleich zu Alarmanlagen aus Internet-Shops mit Direktübertragung auf das eigene Handy mag der Betrieb und die Aufschaltung einer Alarmanlage auf eine Interventionsstelle aus Kundensicht zwar aufwendiger und kostenintensiver sein. Doch die hohe Qualifikation des Interventionsstellenpersonals bei der Signalauswertung gewährleistet eine erhebliche Reduzierung nächtlicher Ruhestörungen durch Fehlalarme aufgrund der begrenzten Leistungsfähigkeit günstiger Online-Shop-Alarmanlagen.

Das VdS-Zertifikat bestätigt die beeindruckende Fähigkeit der Interventionsstelle, angemessen auf Alarme und Störungen zu reagieren sowie die erforderlichen Maßnahmen im Sinne der Kunden effektiv zu koordinieren. Damit stärkt CONDOR seine Position als vertrauenswürdiger Partner für Sicherheitslösungen und unterstreicht sein Engagement für höchste Standards in der Branche.

 

Foto: CONDOR Gruppe

Frank Osterkamp: „Wir sind stolz auf unsere Kolleginnen und Kollegen der Interventionsstelle in Erfurt, weil sie maßgeblich zum erfolgreichen Bestehen der neu angelegten Zertifizierung durch den VdS Schadenverhütung beigetragen haben.“

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