Home » News » Mit über 11 Milliarden Euro Umsatz 2022 stabiles Wachstum in der Sicherheitsbranche

Mit über 11 Milliarden Euro Umsatz 2022 stabiles Wachstum in der Sicherheitsbranche

Der anhaltende Wachstumstrend der privaten Sicherheitswirtschaft in Deutschland setzt sich fort. Erneut kann ein deutlicher Umsatzanstieg verzeichnet werden. Im Vergleich zum Vorjahr beträgt er 7,6 Prozent. Neben dem Umsatzwachstum verzeichnet die Branche auch einen neuen Höchststand in Bezug auf die Anzahl der Beschäftigten. Das bedeutet, dass die Sicherheitsbranche weiterhin eine wichtige Rolle auf dem Arbeitsmarkt spielt und somit auch zur wirtschaftlichen Stabilität Deutschlands beiträgt.

1 Min. Lesezeit
Security Guard
Foto: ©AdobeStock/Bits and Splits

In der privaten Sicherheitswirtschaft (Wirtschaftsklasse 80) zeichnet sich 2022 laut Konjunkturstatistik des Statistischen Bundesamtes für den Dienstleistungssektor ein Umsatzwachstum von 7,6 Prozent – von 10,3 auf etwa 11,1 Milliarden Euro, ab. Diese erfreuliche Entwicklung zeigt, dass die Bedeutung von Sicherheit und Schutz in unserer Gesellschaft weiterhin steigt und Unternehmen vermehrt auf externe Sicherheitsdienstleister zurückgreifen. Die Gründe dafür sind vielfältig und reichen von der zunehmenden Bedrohungslage durch Kriminalität und Terrorismus bis hin zu einem gesteigerten Bedürfnis nach individueller Sicherheit.

Angesichts der steigenden Bedeutung der privaten Sicherheitswirtschaft und der zunehmenden Herausforderungen in diesem Bereich, ist es von großer Bedeutung, dass die Branche weiterhin auf eine professionelle und qualitativ hochwertige Arbeitsweise setzt und sich kontinuierlich weiterentwickelt.

Der Umsatz der privaten Sicherheitswirtschaft in Deutschland ist in den letzten Jahren stark angestiegen und hat sich innerhalb eines Jahrzehnts mehr als verdoppelt. Die Branche verzeichnet auch weiterhin ein starkes Wachstum und setzt sich für eine stetige Verbesserung der Qualität ihrer Dienstleistungen ein. Dies geht aus aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hervor, welche die Beschäftigtenzahlen im 3. Quartal 2022 veröffentlicht hat. Inzwischen sind in der Branche mehr als 270.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. „Unser Aufgabenspektrum hat sich in den letzten Jahren enorm erweitert und wird sich auch weiterhin stetig verändern. Die Sicherheitswirtschaft kann und will mehr leisten und sollte zukünftig in das Krisenmanagement der Bundesrepublik strategisch und operativ einbezogen werden“, so BDSW-Hauptgeschäftsführer Florian Graf.

Die Steigerungen des Umsatzes verteilen sich innerhalb der Wirtschaftsklasse 80, welche Sicherheitsunternehmen, Detekteien und Sicherheitsdienste mit Überwachungs- und Alarmsystemen umfasst. Im Jahr 2022 wurde der geschätzte Umsatz auf rund 11,1 Milliarden Euro beziffert, wovon etwa 500 Millionen Euro auf das Segment Geld und Wert und 925 Millionen Euro auf das Segment Luftsicherheit entfielen. Die im BDSW zusammengeschlossenen Unternehmen bieten hauptsächlich hochwertige Dienstleistungen an, darunter der Schutz von Kraftwerken und anderen kritischen Einrichtungen sowie von militärischen Liegenschaften, Pforten- und Empfangsdienste und qualifizierter Objekt- und Werkschutz. Besonders wichtig wird die Kombination von moderner Sicherheits- und Überwachungstechnik mit personellen Dienstleistungen, die als „Integrierte Sicherheitslösung“ bezeichnet wird.

Trotz des erfolgreichen Wachstumskurses bleibt der Fachkräftemangel ein massives Problem in der Branche. Der BDSW setzt sich daher seit vielen Jahren für eine stetig steigende Qualität in der Branche ein – beginnend bei der Ausbildung und Qualifizierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Brancheninformationen (www.bdsw.de)

Andere interessante News

Nahaufnahme von einem Fluchtplan und Rettungsweg

Klare Beschilderung der Flucht- und Rettungswege: Wartungsplaner im praktischen Einsatz

Lager gelten im Sicherheitsmanagement als Hochrisiko-Bereiche. Die aktuelle DGUV-Statistik zeigt, dass es über 86.000 meldepflichtige Unfälle im Lagerbereich gab, davon 60 tödliche. Um die Sicherheit der Mitarbeiter zu gewährleisten, sollten entsprechende Maßnahmen ergriffen werden.

Feuermelder

Die Schlüsselelemente einer Brandmeldeanlage

Für Neueinsteiger in die Brandmelde- und Sicherheitstechnik kann es herausfordernd sein, die Unterschiede und Schlüsselelemente von Brandmeldeanlagen und Brandmeldezentralen zu verstehen. Eine Zertifizierung nach DIN 14675 ist erforderlich, um automatische Früherkennungssysteme zu planen, zu installieren und zu warten. Dieser Beitrag erklärt die Grundlagen einer Brandmeldeanlage, die Zertifizierungsphasen und die Bedeutung von Schulungen.

Cybersecurity and information or network protection. Future technology web services for business and internet project

Report: Gefahr bei cyber-physischen Systemen in Industrie und Medizin

Laut einem neuen Bericht von Claroty werden 38 Prozent der gefährlichsten cyber-physischen Systeme von herkömmlichen Schwachstellenmanagement-Ansätzen übersehen. Lösungen, die sich nur auf den CVSS-Score stützen, konzentrieren sich auf zu viele unwichtige Schwachstellen und vernachlässigen dabei hochriskante Assets, was ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt.