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Neue Norm verschärft Anforderungen für Rauchwarnmelder-Installation

Die DIN 14676-1, welche die Anforderungen für die Installation von Rauchwarnmeldern festlegt, hat eine überarbeitete Fassung erhalten, die im September 2023 in Kraft trat. Die aktualisierte Norm enthält spezifische Regelungen für die Installation von Rauchwarnmeldern in Fluren mit Unterzügen. Im Rahmen eines umfassenden Schulungsangebotes informiert UDS Beratung auch über die neue Norm.

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Foto: ©AdobeStock/jd-photodesign

Die wissenschaftliche Forschung hat zweifelsfrei bewiesen, dass Rauchwarnmelder Leben retten können. Studien, wie die des Forum Brandrauchprävention e. V., haben ergeben, dass in Deutschland täglich vier Menschen vor den verheerenden Auswirkungen von Bränden geschützt werden, dank der frühzeitigen Warnungen durch Rauchwarnmelder. Seit Juli 2012 besteht in Deutschland die gesetzliche Verpflichtung zur Installation von Rauchwarnmeldern in Wohngebäuden, einschließlich Neu- und Umbauten sowie Bestandsbauten. Diese Rauchwarnmelder müssen in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren, die als Fluchtwege dienen, installiert und betriebsbereit gehalten werden.

Seit ihrer Erstveröffentlichung im März 2003 hat die Anwender-Norm DIN 14676 verbindliche Regeln für Planung, Installation, Betrieb und Instandhaltung von Rauchwarnmeldern in Wohnhäusern, Wohnungen und Räumen mit wohnungsähnlicher Nutzung festgelegt. Sie ergänzt die DIN-Norm DIN 14675, die sich mit der ordnungsgemäßen Konstruktion und dem Betrieb von Brandmeldeanlagen befasst.

Die Neufassung der DIN 14676-1:2023-09 enthält spezifische Regelungen zur Installation von Rauchwarnmeldern in Fluren mit Unterzügen. Unterzüge sind unter Decken montierte Lastenträger, die den Luftstrom behindern können. Dies kann dazu führen, dass sich Rauch in Räumen ungleichmäßig verteilt, was wiederum dazu führt, dass zentral installierte Rauchwarnmelder den Rauch nicht rechtzeitig oder mit Verzögerung erkennen. Die neuen Bestimmungen in der DIN 14676-1 sollen sicherstellen, dass Rauchwarnmelder auch in Bereichen mit Unterzügen effektiv arbeiten.

Als erfahrenes Beratungsunternehmen und Anbieter von Schulungs- und Zertifizierungsmaßnahmen im Bereich Brandschutz und Sicherheit bietet UDS Beratung ein umfangreiches Schulungsangebot zu Themen wie Brandmeldesysteme (BMS), Brandmeldetechnik (BMT) sowie Grundlagen und Normen für Techniker und Fachkräfte für Brandmeldeanlagen (BMA) an. Dieses Schulungsangebot unterstützt Fachleute dabei, die neuen Anforderungen der überarbeiteten DIN 14676-1:2023-09 zur Installation von Rauchwarnmeldern effektiv umzusetzen und so die Sicherheit in Wohngebäuden weiter zu erhöhen.

Foto: UDS Beratung GmbH

DIN 14676-1:2023-09 konkretisiert Anforderungen an Installation von Rauchwarnmeldern

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