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Europäischer Sicherheitspreis Nutzfahrzeuge vergeben

Andreas Wingert, Abteilungsleiter Advanced Engineering bei Mitsubishi Fuso, wurde mit dem Europäischen Sicherheitspreis Nutzfahrzeuge 2024 ausgezeichnet. Der Preis, der zum 35. Mal von EVU, DEKRA und DVR vergeben wurde, wurde während der EVU-Jahrestagung in Kufstein verliehen.

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Foto: ©AdobeStock/SAJEDA

Andreas Wingert wurde für seine herausragende Arbeit an aktiven Sicherheitssystemen für Nutzfahrzeuge mit dem Europäischen Sicherheitspreis Nutzfahrzeuge 2024 ausgezeichnet. In seiner Laudatio hob der neue EVU-Präsident Prof. Hermann Steffan hervor: „Wir streben danach, dass im Straßenverkehr niemand mehr sein Leben verliert oder schwer verletzt wird. Wingerts Kreativität und Engagement in der Fahrzeugtechnik sind von unschätzbarem Wert.“ Besonders betonte Steffan die Bedeutung der weltweiten Verbreitung dieser Systeme.

Wingert, der Maschinenbau in den USA studierte und Abschlüsse von der University of Cincinnati und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) besitzt, begann seine Karriere 2004 bei DaimlerChrysler. Seit 2006 entwickelt er bei Mitsubishi Fuso und Daimler wichtige Assistenzsysteme wie Spurverlassenswarner, Müdigkeitsassistenten und den aktiven Bremsassistenten zur Fußgängererkennung. Seit 2016 ist er bei Mitsubishi Fuso in Japan tätig, wo er als Abteilungsleiter Advanced Engineering maßgeblich an der Entwicklung und globalen Implementierung innovativer Sicherheitssysteme beteiligt ist.

Barend Hauwetter vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat würdigte Wingerts Beitrag zur Unfallvermeidung und Lebensrettung: „Die Einführung aktiver Sicherheitssysteme hat großes Potenzial, Unfälle zu verhindern. Wenn kritische Situationen gar nicht erst entstehen, ist das ein enormer Gewinn für die Verkehrssicherheit.“

Jann Fehlauer, Geschäftsführer der DEKRA Automobil GmbH, ergänzte: „Aktive Sicherheit ist besonders bei schweren Nutzfahrzeugen essenziell, da Unfälle oft gravierende Folgen haben. Die Arbeit von Andreas Wingert und seinen Teams hat bedeutende Fortschritte in der Sicherheitstechnik ermöglicht. Er ist ein mehr als würdiger Preisträger.“

Die Verleihung des Preises fand im Rahmen der EVU-Jahrestagung in Kufstein statt und würdigt Wingerts entscheidende Rolle bei der Weiterentwicklung und Verbreitung moderner Fahrassistenzsysteme.

In den vergangenen Jahren wurde der Europäische Sicherheitspreis Nutzfahrzeuge an folgende Personen verliehen: 2015 an Prof. Dr. Jörg Zürn (Daimler), 2016 an Dr. Christian Wiehen (WABCO), 2017 an Fredrich Claezon (Scania), 2018 an Alexander Berg (DEKRA), 2019 an Dr. Stefan Guserle (MAN), 2020 an Kay Morschheuser (Daimler), 2021 an Joachim Werner (Iveco), 2022 an Walter Niewöhner (DEKRA) und 2023 an Ingo Scherhaufer (Daimler Truck), alle aus Deutschland, außer Claezon aus Schweden.

Von links: Peter Rücker, Leiter Unfallforschung und Unfallanalytik DEKRA Automobil GmbH; Barend Hauwetter, DVR-Referatsleiter Fahrzeugtechnik; Preisträger Andreas Wingert; EVU-Präsident Prof. Hermann Steffan.
Foto: Thomas Seidenstücker

Von links: Peter Rücker, Leiter Unfallforschung und Unfallanalytik DEKRA Automobil GmbH; Barend Hauwetter, DVR-Referatsleiter Fahrzeugtechnik; Preisträger Andreas Wingert; EVU-Präsident Prof. Hermann Steffan.

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