Brasilien setzt Zeichen:: Präsident Lula eröffnet die HANNOVER MESSE 2026
Mit einem kraftvollen Signal für globale Industriekooperationen eröffnet Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva gemeinsam mit Bundeskanzler Friedrich Merz die HANNOVER MESSE 2026. Das Partnerland Brasilien präsentiert sich als wirtschaftlicher Schwergewichtsakteur mit strategischer Bedeutung für Europa.

Brasilien zählt zu den führenden Wirtschaftsnationen der Welt. Die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas verfügt über reiche Rohstoff- und Energieressourcen, eine breit diversifizierte Industrie und erhebliche Innovationspotenziale. Für die Messe bedeutet dies ein attraktives Profil: internationale Kooperationen, technologische Partnerschaften und neue Marktchancen stehen im Mittelpunkt.
Unter dem Motto „The Industry of Today” präsentiert Brasilien einen modernen, dynamischen Industriestandort, der seine Rolle in globalen Wertschöpfungsketten weiter ausbauen möchte. Die weltweite Neuordnung der Handelsbeziehungen eröffnet dafür zusätzliche Möglichkeiten. Auf der Messe soll zugleich politischer Rückenwind für die Ratifizierung des Mercosur-Abkommens zwischen der Europäischen Union und dem südamerikanischen Wirtschaftsverbund entstehen. Der Mercosur umfasst die Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay.
Strategische Relevanz für Deutschland und Europa
Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Messe, betont die besondere Bedeutung Brasiliens: Die Expertise in Digitalisierung und erneuerbaren Energien, kombiniert mit wachsender geopolitischer Bedeutung, mache das Land zu einem unverzichtbaren Partner. In einer Weltwirtschaft im Wandel wächst die strategische Relevanz verlässlicher Kooperationen – Brasilien bietet dafür ideale Voraussetzungen.
Weltleitmesse der Industrie wird zum globalen Forum
Die HANNOVER MESSE gilt als wichtigste Plattform der produzierenden Industrie. Rund 4000 ausstellende Unternehmen aus Maschinenbau, Elektrotechnik, Digitalwirtschaft und Energiewirtschaft präsentieren Lösungen für eine wettbewerbsfähige und nachhaltige Industrie.
Schwerpunkte bilden Automatisierung und Digitalisierung, Energie und Industrieinfrastruktur sowie Forschung und Technologietransfer. Künstliche Intelligenz zieht sich durch alle Themenbereiche und prägt sowohl die Diskussionen als auch die präsentierten Technologien.
Ein umfangreiches Konferenzprogramm ergänzt die Ausstellung und rückt technologische Trends, politische Rahmenbedingungen und internationale Kooperationen in den Mittelpunkt.
Ausblick auf 2026
Vom 20. bis zum 24. April 2026 wird Hannover erneut zum globalen Treffpunkt für Politik, Wirtschaft und Forschung. Mit Brasilien als Partnerland erhält die Veranstaltung zusätzlichen Schub: ein starkes industrielles Profil, strategische Handelsinteressen und eine deutlich wachsende technologische Agenda setzen Akzente – und könnten die industrielle Zusammenarbeit zwischen Europa und Lateinamerika nachhaltig prägen.

Präsident Lula eröffnet die HANNOVER MESSE 2026.



