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Globale Gefahren im Blick: Risk Map 2025: Geopolitik verschärft Gesundheits- und Sicherheitsrisiken

International SOS, ein Anbieter für Gesundheits- und Sicherheitsrisiken, hat die interaktive Risk Map 2025 veröffentlicht. Sie zeigt Unternehmen grundlegende medizinische und sicherheitsrelevante Risiken auf, die durch Konflikte, Infektionskrankheiten oder extreme Wetterereignisse entstehen.

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Risk Map mit darüber schwebenden Virus-Molekülen
Foto: ©AdobeStock/kimly

International SOS hat sein Angebot für Sicherheits- und medizinische Risikobewertungen erweitert. Neben den bisherigen Länder- und Regionalanalysen erhalten Kunden nun detaillierte Risikoinformationen zu rund 1.000 Städten. Die Bewertungen berücksichtigen Faktoren wie Konflikte, Kriminalität, Infrastruktur, Naturkatastrophen, Gesundheitsversorgung und Luftverschmutzung.

Wolfgang Hofmann, Regional Security Manager für Deutschland und Österreich, betont: „Unsere komplexe Welt zeigt sich in der Risk Map. Geopolitische Spannungen haben in diesem Jahr dazu geführt, dass keine einzige Sicherheitsrisikoeinstufung gesenkt wurde.“ Besonders betroffen sind Länder wie der Sudan und der Libanon, wo Konflikte zunehmend städtische Gebiete erfassen. International SOS unterstützt Unternehmen vor Ort mit aktuellen Informationen und bietet bei Bedarf Evakuierungen an.

In Ländern wie dem Sudan, Libanon, Israel, Irak und Myanmar wurden die Hochrisikozonen ausgeweitet. Auch Neukaledonien wurde wegen sozialer Unruhen und steigender Kriminalität von niedrig auf mittel hochgestuft. Kriminalität und soziale Spannungen führten zu Änderungen in Südafrika, Mexiko und Kenia, während in Teilen der Philippinen, Thailands und Laos das Risiko aufgrund eines Rückgangs militanter Aktivitäten gesenkt wurde.

Dr. Stefan Eßer, Ärztlicher Leiter für Zentraleuropa, hebt die medizinischen Risiken hervor: Bolivien wurde von mittel auf hoch, Libyen von extrem auf hoch eingestuft. Diese Veränderungen basieren auf der Gesundheitsversorgung, Medikamentenverfügbarkeit und der Verbreitung von Krankheiten.

Zusätzlich zur Risk Map 2025 wurde der Bericht „Risk Outlook 2025“ veröffentlicht. Laut der Studie sehen 65 Prozent der befragten Risikomanager eine Zunahme globaler Risiken. 69 Prozent rechnen für 2025 mit erheblichen geopolitischen Auswirkungen. Gleichzeitig erwarten 78 Prozent, dass Burnout und Stress in Unternehmen weiter zunehmen werden.

In einer zunehmend fragmentierten Welt sind Unternehmen auf datengestützte Analysen angewiesen, um ihre Mitarbeiter zu schützen und ihrer Fürsorgepflicht gerecht zu werden.

Die Risk Map 2025 ist hier abrufbar. Den Risk Outlook 2025 Report können interessierte Unternehmen hier kostenfrei herunterladen.

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