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Dynamische Lichtprojektion ersetzt Bodenmarkierungen in der Logistik

Statische Warnhinweise verlieren schnell ihre Wirkung. Mit dynamischen Lichtprojektionen setzt Logistic Lights auf eine langlebige und aufmerksamkeitsstarke Alternative. Auf der LogiMAT zeigt das Unternehmen, wie sich Unfallrisiken an neuralgischen Punkten deutlich reduzieren lassen.

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Lichtprojektion
Foto: ©AdobeStock/あんみつ姫

Im innerbetrieblichen Materialfluss zählen Tore und Durchgänge zu den kritischsten Bereichen. Hier kreuzen sich Verkehrswege von Flurförderzeugen, fahrerlosen Transportsystemen und Fußgängern – oft unter eingeschränkter Sicht. Klassische Sicherheitsmaßnahmen wie aufgebrachte Bodenmarkierungen stoßen dabei zunehmend an ihre Grenzen.

Markierungen verlieren schnell ihre Wirkung

Piktogramme auf dem Hallenboden sind weit verbreitet, doch ihre Lebensdauer ist begrenzt. Schmutz, Abrieb und mechanische Belastung durch Fahrzeuge sorgen dafür, dass Farben verblassen und Strukturen eingeebnet werden. Bereits nach wenigen Wochen verlieren viele Markierungen ihre Signalwirkung vollständig.

Hinzu kommt ein psychologischer Effekt: Statische Hinweise werden vom menschlichen Wahrnehmungssystem mit der Zeit ausgeblendet. Was sich nicht verändert, wird schlicht übersehen – ein Risiko, das gerade in dynamischen Logistikumgebungen gravierende Folgen haben kann.

Dynamische Projektionen erhöhen Aufmerksamkeit

Mit dem System „Safety Lights“ verfolgt Logistic Lights einen anderen Ansatz. Statt statischer Markierungen projizieren LED-Systeme situationsabhängige Warnhinweise direkt auf den Boden. Die Inhalte passen sich dabei in Echtzeit an das Geschehen an.

In der Praxis bedeutet das: Im Normalbetrieb markieren projizierte Symbole sichere Wege für Fußgänger. Nähert sich ein Gabelstapler oder öffnet sich ein Tor, wechseln die Projektionen automatisch zu Stopp-Signalen. Diese visuelle Veränderung erzeugt unmittelbare Aufmerksamkeit und reduziert das Risiko von Kollisionen deutlich.

Ein weiterer Vorteil: Die Projektionen sind unempfindlich gegenüber Verschmutzung und mechanischem Verschleiß. Damit entfällt die regelmäßige Erneuerung klassischer Bodenmarkierungen.

Normgerecht, flexibel und sicher

Die eingesetzten LED-Projektoren stammen vom italienischen Hersteller Progtech und erreichen Leistungen von bis zu 150 Watt. Dadurch bleiben die Projektionen auch in hell ausgeleuchteten Industrieumgebungen gut sichtbar. Die Installation erfolgt flexibel an Decken, Wänden oder bestehenden Strukturen.

Ein sicherheitstechnischer Vorteil ergibt sich aus der verwendeten LED-Technologie. Im Gegensatz zu Lasersystemen unterliegen die Projektoren keiner Augenschutzklassifizierung. Ein direkter Blick in die Lichtquelle kann zwar unangenehm sein, birgt jedoch nicht die spezifischen Risiken von Laserstrahlung.

Die Steuerung der Projektionen erfolgt nach Bedarf – ausgelöst durch Signale etwa von Radar-Bewegungsmeldern oder kamerabasierten Systemen. So lassen sich auch bestehende Anlagen ohne großen Aufwand nachrüsten.

Praxiseinsatz im Mittelstand

Safety Lights ist Teil eines umfassenden Portfolios lichtbasierter Lösungen, die auf Effizienz und Sicherheit in der Intralogistik abzielen. Neben der Absicherung von Gefahrenstellen umfasst das Spektrum auch Anwendungen wie Picken an einem „Ware zum Mann“-System und Sortierung im Wareneingang.

Auf der LogiMAT vom 24. bis 26. März 2026 in Stuttgart präsentiert Logistic Lights diese Technologien am Gemeinschaftsstand von Bagszas Logistics Technologies in Halle 5, Stand 5A26. Im Fokus stehen praxisnahe, wirtschaftlich umsetzbare Lösungen für mittelständische Unternehmen, die ihre Prozesse digitalisieren und gleichzeitig die Arbeitssicherheit nachhaltig verbessern wollen.

Safety Lights an schwer einsichtigen Toren und Durchgängen verbessern die Sicherheit für Fußgänger.
Foto: Progtech srl., Bergamo, italien – 2026/Logistic Lights GmbH

Safety Lights an schwer einsichtigen Toren und Durchgängen verbessern die Sicherheit für Fußgänger.

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