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Zweiter Bremer Dialog 2025:: KI und Autonomie als Schlüssel zur Marine 2035+

Der Bremer Dialog entwickelt sich zur zentralen Plattform für den sicherheitstechnologischen Austausch zwischen Bundeswehr, Industrie und Forschung. 2025 standen die Zukunftsthemen Künstliche Intelligenz und autonome Systeme im Mittelpunkt – mit klarer Ausrichtung auf die operative Stärkung der Marine von morgen.

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Modernes Kriegsschiff im Wasser
Foto: ©AdobeStock/Vlad

Mit dem Leitthema „KI und Autonomie – Zukunft der maritimen Sicherheit“ richtete sich der zweite Bremer Dialog konsequent auf die Transformation der Deutschen Marine aus. Die Veranstaltung, an der rund 90 Expertinnen und Experten aus Bundeswehr, Forschung, Ministerien und Industrie teilnahmen, bot eine Plattform für die dringend notwendige sicherheitspolitische Diskussion über unbemannte Systeme, maritime Bedrohungsszenarien und die Rolle intelligenter Technologien in der taktischen und operativen Führung.

Ins Leben gerufen wurde das Format von vier Bremer Schlüsselunternehmen der maritimen Sicherheitsindustrie: Rheinmetall Electronics GmbH, TKMS Atlas Elektronik GmbH, NVL B.V. & Co. KG und Abeking & Rasmussen Schiffs- und Yachtwerft SE. Die Schirmherrschaft übernimmt das Deutsche Maritime Institut e. V., das der Veranstaltungsreihe den programmatischen Rahmen „Maritime Sicherheit und Marine 2035+“ gegeben hat.

Künstliche Intelligenz und Autonomie im maritimen Einsatz

Die Diskussionen im Rahmen des zweiten Bremer Dialogs machten deutlich: Autonome Systeme und KI-basierte Entscheidungsunterstützung verändern die Art und Weise, wie maritime Einsätze geplant, geführt und ausgewertet werden – von der Minenabwehr über Aufklärung bis hin zur logistischen Absicherung.

Rheinmetall, als Treiber technologischer Innovationen in der Verteidigung, stellte konkrete Anwendungsszenarien vor, bei denen KI und Autonomie eine zentrale Rolle spielen – etwa in der autonomen Navigation, der sensorischen Lageerfassung oder der Echtzeitanalyse großer Datenmengen. Besonders im Kontext hybrider Bedrohungen – wie sie etwa der Ukraine-Krieg mit Drohnenangriffen, Seeminen und Cyberoperationen zeigt – werden intelligente, vernetzte Systeme zunehmend zu einem operativen Muss.

Dialog mit Weitblick – und klarer Agenda

Ziel des Bremer Dialogs ist es, Fähigkeitsbedarfe der Marine nicht nur zu erkennen, sondern sie technologiegestützt weiterzuentwickeln. Die Verzahnung von militärischer Expertise, industriellen Lösungspartnern und wissenschaftlichem Know-how bildet dabei das Rückgrat einer wehrhaften und zukunftsfähigen Seestreitkraft.

Gastgeber des diesjährigen Treffens war die TKMS Atlas Elektronik GmbH. Im Rahmen der Veranstaltung kündigte Rheinmetall an, die Initiative für den dritten Bremer Dialog im Jahr 2026 zu übernehmen. Das Unternehmen will damit einen aktiven Beitrag zur sicherheitspolitischen Zeitenwende und zur technologischen Erneuerung der Marine 2035+ leisten.

Mit dem zweiten Bremer Dialog wurde nicht nur ein weiteres Kapitel maritimer Innovationspolitik aufgeschlagen – es wurde auch ein klares Signal gesetzt: Zukunftsfähige Marinekonzepte brauchen mehr als Hardware. Sie brauchen vernetzte Denkräume, frühzeitige Kooperationen und technologische Führungsstärke – genau in dieser Rolle sieht sich der Bremer Dialog.

Quelle: Rheinmetall

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