Home » News » Neue Gesichtserkennungs-Technologie für Waffenschränke

Neue Gesichtserkennungs-Technologie für Waffenschränke

Biometrische Sicherheit für Jäger und Sportschützen: Hartmann Tresore und Rheinmetall Dermalog SensorTec präsentieren auf der Jagd & Hund (28. Januar – 2. Februar 2025, Dortmund) den ersten Waffenschrank mit Gesichtserkennung (Halle 6, Stand A26).

1 Min. Lesezeit
Europakarte mit virtuellem Hammer und Soundblock und AI-Wort. Konzept des von der EU kürzlich verabschiedeten AI Act.
Foto: ©AdobeStock/deimos.az

Mit modernster Biometrie-Technologie revolutioniert Hartmann Tresore gemeinsam mit Rheinmetall Dermalog SensorTec die Sicherheit von Wert- und Waffenschränken. Dank integrierter Gesichtserkennung lassen sich die Tresore schnell, sicher und komfortabel öffnen – ganz ohne Schlüssel oder Zahlencodes.

Maximale Sicherheit durch innovative Technologie

Hartmann Tresore und Rheinmetall Dermalog SensorTec setzen auf biometrische Zugangskontrolle für Wert- und Waffenschränke. Die Safe Solutions-Technologie nutzt ein Kamerasystem mit Künstlicher Intelligenz, das autorisierte Personen anhand ihres Gesichts identifiziert. Dadurch entfällt die Notwendigkeit von Schlüsseln oder Zahlencodes. Biometrische Daten bieten dabei einen höheren Schutz vor Manipulation als herkömmliche Schließsysteme und schließen das Risiko durch Verlust oder Diebstahl aus. Der Zugriff ist ausschließlich für registrierte Personen möglich, wodurch unbefugter Zugang verhindert wird. Die Bedienung erfolgt intuitiv: Der Schrank öffnet sich durch Gesichtserkennung, ohne dass weitere Schritte erforderlich sind. Diese Technologie trägt dazu bei, Sicherheitsrisiken zu reduzieren und den Zugriff zu vereinfachen.

Schutz vor Manipulation und Täuschung

Um unbefugten Zugriff zu verhindern, setzt das System auf eine fortschrittliche Liveness Detection. Diese Technologie erkennt nicht nur das Gesicht, sondern überprüft gleichzeitig, ob eine echte Person vor der Kamera steht. Betrugsversuche durch Fotos, Videos oder Masken werden durch mehrere Sicherheitsmechanismen ausgeschlossen:

  • 3D-Tiefenerkennung: Zwei Kameras erfassen die Gesichtsstruktur dreidimensional und erkennen Manipulationsversuche durch flache Bilder.
  • Analyse von RGB- und Infrarotbildern: Farb- und Wärmebildsensoren prüfen die Echtheit des Gesichts anhand von Lichtreflexionen und Temperaturunterschieden.
  • KI-gestützte Mustererkennung: Die Software nutzt maschinelles Lernen, um verdächtige Abweichungen in der Gesichtsstruktur zu identifizieren.

Einfache Einrichtung und komfortable Nutzung

Die Gesichtserkennung lässt sich in wenigen Schritten direkt am Tresor-Display einrichten. Nach der Registrierung dient das Gesicht des Nutzers als einzigartiger, unverwechselbarer Schlüssel. Die innovative Technologie eignet sich für Jäger, Sportschützen und alle, die Wert auf hohe Sicherheit und Bedienkomfort legen.

Sicherheit dank Biometrie
Foto: Rheinmetall AG

Sicherheit dank Biometrie

Andere interessante News

Feuerwehr Hamburg Digitalfunk , Funkgeräte BOS

BOS-Digitalfunk: Betreiber erhält wichtiges Sicherheitszertifikat

Der Betreiber des deutschen BOS-Digitalfunknetzes hat eine neue Zertifizierung für Informationssicherheit erhalten. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) be...

Verdunstungskühlanlagen auf einem Dach

Neue VDI-Richtlinien: Mehr Hygiene für Verdunstungskühlanlagen

Verdunstungskühlanlagen können gesundheitliche Risiken bergen, wenn sich luftgetragene Keime verbreiten. Zwei neue Richtlinienentwürfe des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) sollen...

Iran auf einer Karte mit grünen Pin in der Mitte des Landes

Evakuierungen aus Krisenregion: Unternehmen reagieren auf Nahost-Eskalation

Die angespannte Sicherheitslage im Nahen Osten zwingt Unternehmen und vermögende Privatpersonen zu schnellen Entscheidungen. Spezialisierte Krisenteams koordinieren Evakuierungen u...