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Private Sicherheitswirtschaft einigt sich in NRW auf Tarife

Die Tarifparteien BDSW und ver.di haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Dieser tritt am 1. April 2025 in Kraft und läuft bis zum 31. Dezember 2026. Die Vereinbarung sieht Lohnerhöhungen von bis zu 9,5 Prozent vor, die in zwei Stufen umgesetzt werden.

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Foto: ©AdobeStock/domoskanonos

Die Tarifparteien BDSW und ver.di haben sich auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Dieser tritt am 1. April 2025 in Kraft und bleibt bis zum 31. Dezember 2026 gültig. Die Einigung sieht Lohnerhöhungen und höhere Ausbildungsvergütungen in zwei Stufen vor.

Lohnerhöhungen in zwei Schritten:

  • Erste Erhöhung (ab 1. April 2025):
    • Die meisten Lohngruppen erhalten eine Anhebung um 5,04 Prozent.
    • Abweichungen gelten für:
      • Lohngruppe 11b: 4,5 Prozent Erhöhung
      • Lohngruppe 2ba: 5,8 Prozent Erhöhung
      • Lohngruppe 3ba: 5,6 Prozent Erhöhung
  • Zweite Erhöhung (ab 1. Februar 2026):
    • Alle Lohngruppen erhalten eine zusätzliche Anhebung um 3,5 Prozent.

Erhöhungen der Ausbildungsvergütungen:

  • Ab 1. April 2025: Anhebung der Ausbildungsvergütung in allen Ausbildungsjahren um 80 Euro pro Monat.
  • Ab 1. Februar 2026: Weitere Anhebung um monatlich 80 Euro.
  • Im dritten Ausbildungsjahr: Ab Februar 2026 beträgt die Vergütung 1.409 Euro pro Monat.

Gunnar Vielhaack, Landesgruppenvorsitzender und Leiter der Tarifkommission Nordrhein-Westfalen, betonte die Bedeutung der schnellen Einigung: „Wir freuen uns, dass wir ohne Leermonate ab April höhere Löhne für unsere Beschäftigten sichern konnten. Dies ist ein wichtiger Erfolg für die Branche.“

Die Gewerkschaft ver.di hat eine Frist bis zum 21. Februar 2025 gesetzt, um die Tarifeinigung formell zu bestätigen.

Diese Einigung stellt einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen sowie zur Förderung der Attraktivität von Ausbildungsplätzen dar.

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