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Boomsignal aus der Sicherheitsbranche: Sicherheitsmarkt 2025 trotzt allen Prognosen

Der Sicherheitsmarkt zeigt im Herbst spürbare Dynamik. Die aktuelle Konjunkturumfrage des BHE - Bundesverband Sicherheitstechnik offenbart stabile Geschäfte, wachsende Zuversicht und einen unverändert hohen Bedarf an qualifiziertem Personal.

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Ein leuchtender Sonnenuntergang über der Skyline einer Stadt, überlagert von einem dynamischen roten Diagrammmuster, das Datentrends und wirtschaftliche Schwankungen symbolisiert.
Foto: ©AdobeStock/Thitiyakorn

Die Facherrichter bewerten ihre Geschäftslage mit der Note 2,02 – ein leichtes Plus gegenüber dem Frühjahr 2025 mit 2,09 und zugleich der drittbeste Wert seit Anfang des Jahres 2020. Fast drei Viertel der Unternehmen sprechen von einer guten oder sehr guten Marktsituation, während nur knapp vier Prozent eine schlechte Lage beobachten. Eine sehr schlechte Lage meldet kein Betrieb.

Unterschiedliche Entwicklung in den Kundengruppen

Der Privatsektor zeigt mit 2,94 eine leichte Verbesserung und erreicht den besten Stand seit Frühjahr 2023. Der gewerbliche Bereich bleibt mit 2,26 auf gutem Niveau, verschlechtert sich jedoch minimal. Der behördliche Bereich erholt sich spürbar und steigt von 2,67 im Frühjahr auf 2,56 im Herbst.

Fachsparten entwickeln sich uneinheitlich

In der Brandmeldetechnik sowie in der Zutrittssteuerung zeigt sich ein kleiner Aufschwung. Die Brandmeldetechnik verbessert sich von 1,96 auf 1,91, die Zutrittssteuerung von 2,16 auf 2,15.

Andere Bereiche verlieren leicht an Dynamik: Die Einbruchmeldetechnik fällt von 2,40 auf 2,48, die Videosicherheit von 2,31 auf 2,33. Auch die Rauch- und Wärmeabzugsanlagen verschlechtern sich geringfügig von 2,16 auf 2,20.

Zukunftserwartungen steigen spürbar

Der Blick nach vorn fällt optimistischer aus als in den vergangenen Jahren. Mit der Note 2,15 erreicht die Erwartungshaltung ihren besten Wert seit Herbst 2021, als 2,06 erzielt wurden. Die Branche sieht damit wieder mehr Spielraum für Wachstum, Investitionen und Modernisierung.

Fachkräfte bleiben entscheidender Faktor

Die Personalsituation entwickelt sich zum entscheidenden Hebel des Marktes. Mehr als 50 Prozent der Betriebe planen Neueinstellungen, knapp 45 Prozent möchten ihre Belegschaft halten. Nur ein Prozent rechnet mit einem Abbau. Die Zahlen unterstreichen den anhaltend hohen Bedarf an qualifizierten Fachkräften – und damit die Notwendigkeit, Aus- und Weiterbildungsangebote konsequent auszubauen.

Der Sicherheitsmarkt geht mit Rückenwind in den Winter. Trotz einzelner Schwankungen in den Fachsparten sendet die aktuelle Umfrage ein klares Signal: Die Branche bleibt stabil, investitionsbereit und voller Zuversicht.

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